Craniomandibuläre Dysfunktion
Kopf – Kiefer – Fehlfunktion
In der Physiotherapie ist diese Diagnose längst keine Neuigkeit mehr, jedoch verbessern sich kontinuierlich auf diesem Fachgebiet die Therapiemöglichkeiten.
Das Zusammenspiel von Körper und Muskulatur wird durch die Manuelle Therapie gefördert und stabilisiert.
Hier ein Beispiel:
Stellen Sie sich die HWS (Halswirbelsäule) metaphorisch als vertikale Säule vor, die vorne und hinten von der Muskulatur gestützt wird. So wird deutlich, dass die Muskelgruppen wie Partner zusammenarbeiten müssen.
Sitzt ein Mensch jedoch täglich 8 Stunden vor einem PC tendiert seine Haltung zu einem gerundeten Rücken hin, welche ganz und gar nicht einer vertikalen Säule gleicht. Um diese Fehlhaltung auszugleichen, arbeiten die Muskeln im vorderen und hinteren Bereich der HWS ungleichmäßig, verursachen einen asymmetrischen Zug der Muskulatur und verhindert deren symmetrisches Arbeiten. Daraus resultiert in den weiter oben liegenden Gelenken eine Kompression (Druck) und die notwendige gleichmäßige Basis kommt abhanden.
Anhand dieses Beispiels setzt der Therapeut den Behandlungsansatz nicht am Kiefergelenk an, sondern im Bereich der Haltung, sprich:
Verbesserung der aufrichtenden Muskulatur und Dehnung in der verkürzten Muskelgruppen.
Wurde die Haltung erfolgreich korrigiert, startet man ab diesem Zeitpunkt mit der symptomatischen Behandlung.
Dabei werden Techniken aus der Manuellen Therapie angewendet um Muskulatur, Kapseln, Bänder und Gelenke zu beeinflussen.
Durch die Manuelle Therapie können Funktionsstörungen jeder Art behoben werden und das o. g. Beispiel dient nur als kleiner Auszug der unterschiedlichen Behandlungsmöglichkeiten.
Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.
Simone Bohr







